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Don Jaffé

Komponist

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Vita

Don Jaffé wurde 1933 in Riga, Lettland, geboren. Durch die Kriegsereignisse und wegen der deutschen Kulturzugehörigkeit sah sich die jüdische Familie 1941 zur Flucht nach Sibirien gezwungen. Nach der Rückkehr in seine Geburtsstadt erhielt Don Jaffé im Alter von 14 Jahren seinen ersten Cellounterricht an der Musikschule für besonders begabte Kinder, die er nach vier statt der üblichen zehn Jahre absolviert hatte. Nach seiner Ausbildung an der Musikhochschule in Riga war er als Solist, Kammermusiker und im Orchester tätig. Er liebte die Lehrtätigkeit, die er an der Stätte seiner eigenen Ausbildung ausübte. Auf Grund der sich bald einstellenden Erfolge auf diesem Gebiet wurde sein Name weit über die Grenzen Lettlands hinaus bekannt.


1971 entschloss sich die Familie angesichts der antisemitischen Stimmung in der UdSSR zur Übersiedlung nach Israel. Don Jaffé setzt seine Lehrtätigkeit an der Rubin-Akademie in Israel fort, des Weiteren war er zeitweilig Solo-Cellist des Orchesters des Israelischen Rundfunks.


Nach seiner aktiven Teilnahme am Yom-Kippur-Krieg 1973 entschloss sich Don Jaffé mit seiner Familie zur Übersiedlung nach Deutschland. Die kulturellen Wurzeln waren der entscheidende Grund dafür. Nach einem Jahr als Solo-Cellist des Symphonischen Orchesters Berlin wurde er Mitglied des Philharmonischen Staatsorchesters Bremen, wo er auch seine Lehrtätigkeit an der Hochschule der Künste fortsetzte.


Kurz vor seiner Pensionierung eröffnete ihm ein musikalischer Gedanke eine neue Lebensausrichtung. Es entstand die erste Sonate für Violoncello solo - Passionen. Der Erfolg dieses Stückes bei Publikum und Presse ermutigte ihn zur Fortsetzung seiner kompositorischen Tätigkeit, welche jetzt zum künstlerischen Mittelpunkt seines Lebens geworden ist.


Don Jaffés gesamtes musikalisches Werk ist stark durch die jüdische und seine persönliche Geschichte inspiriert. So entstanden unter anderem Werke wie Shoah sowie die Intonierung der literarischen Fragmente Der Rabbi von Bacharach von Heinrich Heine und der Todesfuge von Paul Celan.

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